Die Kurfürsten

Das Königreich Markedonien unterteilt sich neben der königlichen Pfalz, die direkt der Königlichen Familie unterstehen, in elf Fürstentümer.

• Fürstentum Sommerlund
• Fürstentum Dra'Than
• Fürstentum Eisenwald
• Fürstentum Lothanien
• Fürstentum Ebersmund
• Fürstentum Alanzia
• Fürstentum Bogenthal
• Fürstentum Cardis
• Fürstentum Vinyaard
• Fürstentum Malkier
• Fürstentum Weyden
• Mittig liegt die königliche Pfalz


(das alte Torukswall ist nach einer Fehde vollständig in Sommerlund aufgegangen und damit nicht mehr existent. Aber dennoch ist es in einigen Köpfen nicht vergessen, wodurch es gelegentlich zu Spannungen kommt)

Der König in Markedonien wird durch die weltlichen Fürsten, zwei geistliche Fürsten und die Grafen der beiden Freistädte gekürt (selbstverständlich mit unterschiedlichen Stimmgewichten zwischen den einzelnen Fürsten). Sieben der Kurfürsten haben Erzämter inne, die weitervererbt werden, bis der König anderes entscheidet. Dies sind die Fürsten von Sommerlund, Alanzia, Malkier, Dra´than, Cardis und die höchsten Würdenträger der cerideschen und der thalemannischen Kirche in Markedonien. Diese Ämter beinhalten hauptsächlich zeremonielle Aufgaben. Ausnahmen bilden hier das Amt des Erzkanzlers und des Erzmarschalls.

Prunkwappen des Königreiches Markedonien

Die zwölf weltlichen Fürsten


Markedonien (Königsfalz)

Alanzia

Bogental

Cardis

Dra'Than

Ebersmund

Eisenwald

Lothanien

Malkier

Sommerlund

Vinyaard

Weyden

Die Kurfürsten und ihre Ämter

Erzkanzler:
Dieses Erzamt bekleiden der Fürst von Sommerlund, die höchsten Würdenträger der cerideschen und der thalemannischen Kirche. Nach dem Tod des Königs haben die Erzkanzler die Aufgabe, die Wahl eines neuen Königs zu leiten. Sie berufen dazu die anderen Kurfürsten ein und legen den Sitzungsort und die Zeit fest. Sie sind die Reichvikaren und führen die laufenden Geschäfte während der königslosen Zeit, wo bei der Fürst von Sommerlund die Reichsverweserschaft inne hat.

Erzmarschall:
Dieses Erzamt bekleidet der Fürst von Cardis. Er ist der militärische Stellvertreter des Königs. Bei der Krönung trägt er das Reichsschwert dem neuen König voran.

Erztruchsess:
Dieses Erzamt bekleidet der Fürst von Alanzia. Er ist beim Krönungsmahl der Vorsteher und Aufseher über die königliche Tafel. Bei der Krönung trägt er den Reichapfel dem neuen König voran.

Erzkämmerer:
Dieses Erzamt bekleidet der Fürst von Dra‘than. Beim Krönungsmahl muss er dem König eine Schalle Wasser und ein Tuch zum Händewaschen reichen. Bei der Krönung trägt er das Reichszepter dem neuen König voran.

Erzmundschenk:
Dieses Erzamt bekleidet der Fürst von Malkier. Er kümmert sich um die Versorgung des Königs mit Getränken und um den kostenlosten Wein für das Volk zu den Krönungsfeierlichkeiten.

Historische Meilensteine

In Markedonien gibt es eine Besonderheit gegenüber anderer Länder in der alten Welt. Hier wird der König durch die Fürsten gekürt.
Nach einer langen Zeit voll Fehden und Krieg schlossen sich im Jahre 1198 die Fürsten von Alanzia, Bogental, Cardis, Dra`tan, Eisenwald, Malkier, Sommerlund, Torukswall, Vinyaard, Weyden und Calebrieldor zusammen und gründeten den Reichsbund Markedonien. Doch wurden die Stimmen lauter nach einem geeinten Königreich. Als dann ein König gekürt werden sollte, wurden die Fürsten sich nicht einig. Daher beschloss man nicht jemanden aus ihren Reihen zu küren, sondern einen der Nachkommen. Die Wahl fiel auf den Sohn des Fürsten von Dra`than, da Gregor in einem angemessenen Alter war. Da Gregor aus dem Norden war, verlangte man, dass sein Weib aus dem Süden kommen sollte. Hierbei fiel die Wahl auf die älteste Tochter des Fürsten von Vinyaard.
Statt aber nun in Frieden weiter zu leben, fingen die Adligen an, hier Macht zu stärken und sich Vorteile zu verschaffen. Und so fingen sie an, sich in Fehden zu bekämpfen und dies manchmal auch bis zum Tode.
Es wurden Fürstenbunde geschlossen und Herzogtümer ausgerufen. Ganze Fürstenhäuser wurden ausgelöscht (bei der Fehde gegen Vinyaard 1204 muss die Fürstenfamilie abdanken). Teilweise unter dem Deckmantel des Glaubens
(Torukswall wird von Sommerlund geschluckt 1204, Alanzia wird 1207 von dem Fürstenbund Lothanien, der aus dem Zusammenschluss von Eisenwald und Dra'Than entstand, übernommen).
Der König war jung und machtlos ohne den Rückhalt der Fürsten. Doch dies änderte sich im Jahre 1214. Die Machtgier des Adels war mittlerweile so groß, dass der König dem ein Ende setzen musste. Dazu bekam er Rückhalt durch die Kirchen und einige Fürsten und so erließ er Gesetze, die Macht des Königs und Fürsten regelten. Dies beinhaltete auch die Wahl des Königs.
Der König löste die Herzogtümer auf und gab den Fürstentümern Vinyaard und Alanzia ihre Souveränität zurück. Hier zu wählte er Grafen aus den Gebieten aus und ernannte sie zu den neuen Fürsten über die Gebiete. Zudem legte er die Kürung des Königs fest. Die Fürsten des Landes beugten sich dem und stimmten durch das besiegeln der Gesetze zu.